Fonic Surf Stick: ein Erfahrungsbericht

  • Mobiles internet wird immer beliebter. Kein Wunder, es ist ganz schön praktisch den eigenen internet cafe überall mitnehmen zu können und von unterwegs mails schicken, per skype kostenlos telefonieren und sich mit google maps den richtigen Weg zeigen. Und das bei Übertragungsraten die teilweise schneller sind als das häusliche DSL Anschluss.

Bisher scheiterte das Mobile vergnügen oft daran, dass die Preise für das Mobile Surfen recht salzig waren und auch an Verträge gebunden waren. Es gibt zwar günstige Anbieter, wie z.B. Talkplus. wo man schon ab 29,95 EUR in monat effektiv surfen kann, man will sich oft nicht nochmal ein Vertrag am Hals binden.

Daher ist das Angebot von Fonic schon deswegen interessant, weil es keine Vertragsbindung hat. Das funktioniert so: man kauft das Sonic Surf Stick zum Preis von 79, 95 EUR, dort sind bereits 5 Tage freies surfen inklusive.  Jeder Tag surfen kostet dann 2,50 EUR und hat keine Volumenbeschränkung. Die Geschwindigkeit ist UMTS üblich, 3,6 Mbit/sek. Vergleichbar mit einem normalen DSL Anschluss.

Fonic Sur Stick

Eigentlich kostet dann das Stick effektiv rund 67,45 EUR und man hat das Konto aufgeladen mit 12,50 EUR.

Die Bestellung

Ist recht einfach im Internet bei www.fonic.de

Man sollte sich allerdings das Passwort was man bei der Bestellung eingegeben hat gut merken, denn das braucht man später. Es empfiehlt sich die Bestellbestätigung auszudrucken und parat zu haben.

Das Mobile Internet Paket kommt dann prompt frei haus, bei mir dauerte es nur einen Tag.

Die Lieferung

Besteht aus einem kleinen Paket mit:

  1. eine SIM Karte
  2. Der Stick, gut verpackt in einer Plastikhülle
  3. Ein Verlängerungskabel

In der Halterung der SIM-Karte ist die PIN sowie die PUK notiert. Auch dieses Teil sollte man sorgfältig aufbewahren oder einscannen. Man kann ja die PUK später gut gebrauchen, sollte man die PIN vergessen haben. In der Karte ist auch die neue Tel. Nr notiert. Man bekommt also eine Handy Nr (Die Karte lässt sich auch an einen internet-fähigen Handy benutzen, oder man kann damit normal telefonieren)
Fonic USB Surf Stick

Das Verlängerungskabel ist recht praktisch und schützt den Stick vor mechanischer Belastung.

Die Aktivierung

Hat man das Wunderding bekommen, muss es zunächst aktiviert werden. Das macht man am besten gleich online, dazu muss man das passwort was man bei der Bestellung angegeben hat parat haben. Nach ein paar Sekunden ist die Aktivierung in die Wege geleitet, es kann einige Stunden dauern, bis das Gerät aktiv ist. Bei mir war es nach 30 min. Das Konto wird gleich um 12,50 EUR aufgeladen (in Preis von 79,95 EUR inklusive), das kann allerdings noch eine weitere Stunde oder länger dauern.

Man kann auch bestimmen, ob man die Karte monatlich aufladen will und den Betrag auswählen (10  / 20 /30  EUR) stehen zur Auswahl) Das ist allerdings kein Muss, will man keine monatliche Buchung, wählt man den monatlichen Betrag von 0 EUR (eine etwas merkwürdige methode zu sagen, dass man eigentlich keine monatlichen Buchung will) Dazu muss man ja erst mal kommen (;-)  Man kann auch per SMS aufladen, dazu schickt man eine SMS mit text “aufladen” zu einer bestimmten Nr.


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Die mitgelieferte Software

Alles was man zum Betreiben des Sticks benötigt befindet sich im Stick selbst gespeichert. Also man braucht keine CD/DVD einzulegen. Das ist besonders praktisch wenn man den Stick an einen anderen Rechner betreiben möchte. Man hat immer alles dabei, was man braucht. Gut gedacht.

Die Software kommt auch in zwei Versionen, eine für Windows/XP/Vista Rechner und eine andere für Mac´s. Ich habe es mit beiden ausprobiert und funktioniert einwandfrei.

Man braucht also nur noch den den Knopf “Verbinden” drücken und ist man schon mobil im Internet. Die Software hat noch einige nützliche Features:

  • SMS´s senden und empfangen
  • Kontostand überprüfen
  • Surfvolument kontrollieren

Die Netzabdeckung

Ich werde meine Erfahrungen hier berichten. Fonic benutzt das O2 netz, was anscheinend einige Löcher hat. Man kann mit Hilfe der Website HSDPA-UMTS-Verfügbarkeit vorab checken, ob im eigenen Wohnort UMTS verfügbar ist oder nicht.

Wenn UMTS nicht verfügbar ist, dann schaltet das Gerät auf GPRS um, damit kann man mit ca 50 kbit/s surfen, was recht langsam ist.

Übrigens kann man die Simkarte auch in ein normales (am besten internetfähiges) Handy und telefonieren / surfen. Recht praktisch ist, dass Fonic die Einstellungen automatisch sendet, so dass man innerhalb von Minuten ohne komplizierten Einstellungen vorzunehmen ins Internet gehen kann.

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